Marianne Kupczik | Ganzheitliches Gesundheitszentrum Bad Honnef

Marianne Kupczik

Marianne Kupczik

ist F.M.Alexandertechnik-Lehrerin und ver­mittelt das, was F.M. Alex­ander in seinem Hauptwerk den "Gebrauch des Selbst" genannt hat.

Was kann nun dort erfahren werden?

Die Alex­ander-Technik kann es uns ermög­lichen, z.B. wenn wir auf­stehen, dass aus dem täg­lichen Kampf gegen die Schwer­kraft, ein Spiel mitder Schwer­kraft wird.

Wir können die Schwer­kraft und die in jedem Men­schen vor­handene, genial darauf ant­wor­tende Ana­tomie unseres Körpers nutzen, um mehr Leich­tigkeit in unsere all­täg­lichen Bewe­gungs-, Hal­tungs- und Denk­muster zu bringen, wenn wir diese ver­ändern wollen.

Die Arbeit mit der Alex­ander-Technik bewirkt eine tiefe Gelöstheit, Klarheit und Präsenz in unserem Lebens­aus­druck und mehr Kraft und Freude in unseren all­täg­lichen Hand­lungen, sei es das täg­liche Treppen Steigen, das Kar­toffeln schälen, Spa­zie­ren­gehen, das Stehen an der Bus­hal­te­stelle, oder das oft viel zu lange Sitzen am Schreib­tisch oder anderswo.

Die leh­rende Person in der Alex­ander-Technik spürt mit­hilfe Ihrer Hände bei der ler­nenden Person Gewohn­heiten auf, wie der Körper sich bei bestimmten Bewe­gungen, prak­ti­schen Tätig­keiten oder emo­tio­nalen Her­aus­for­de­rungen verhält: Wie er z.B. die Muskeln und Gelenke gebraucht und ggf. ent­gegen der eigenen indi­vi­du­ellen Kör­per­ana­tomie und urei­genen Kör­per­öko­nomie sich unnötig anstrengt oder auch ver­spannt, was zu Schmerzen und lang­fristig zu Schäden des Bewe­gungs­ap­pa­rates führen kann.

Das Auf­spüren und Bewusst­werden dieser Muster mit­hilfe der sen­siblen Hände der Leh­renden geht einher mit einem Lösen und Bereit­stellen von frei wer­dender Energie. Der Körper der Ler­nenden kann im Kontakt direkt eine Erfahrung machen, wie das eigene Körper-Seele-Geist-System sich anders orga­ni­sieren könnte, um mehr Leich­tigkeit und Erfüllung im Alltag zu erfahren oder – wie F.M.Alexander es nennt – "primary movement" zu erfahren, was mit "ursprüng­lichem unge­hin­dertem Bewe­gungs­fluss" über­setzt werden kann.

Diese Erfahrung können wir unseren gewohnten Hand­lungs­mustern gegenüber stellen und uns dann ent­scheiden, wie wir Bewe­gungen und Hand­lungen gestalten wollen. Hier wird deutlich, dass es um ein selbst­ge­steu­ertes Lernen geht und nicht um eine passive „Behandlung“!

Ein Bei­spiel: um eine auf­rechte Haltung beim Gehen, Stehen oder Sitzen zu erlangen, können wir bei dem häufig zu beob­ach­tenden Kampf bleiben zwi­schen „sich wil­lentlich auf­richten“ und dann wieder „in sich zusam­men­sinken“,

oder: wir können die tiefer lie­gende Mus­ku­latur um unser Ske­lett­system erfahren lernen, die nur darauf wartet, gebraucht zu werden, um auf die Ein­wirkung der Schwer­kraft mit Auf­richtung des ganzen Körpers zu ant­worten. Dazu wird in der Alex­ander-Technik gelernt, wie wir unsere äußere Bewe­gungs- oder Arbeits­mus­ku­latur zu diesem Zweck los­lassen und sich ent­spannen lassen können.

Die gute Nach­richt für alle, die kein Mus­kel­training absol­vieren oder keine neuen Bewe­gungs­übungen lernen wollen, um auf­recht und mühelos sitzen, stehen und gehen und dabei auch noch arbeiten zu können: dies ist auch nicht nötig. Die Alex­ander-Technik arbeitet mit den Situa­tionen und Bewe­gungen des Alltags und dem Potential, das jedem Men­schen zur Ver­fügung steht, um den Gebrauch seiner selbst zu ver­ändern.

Die „Hand­rei­chungen“ und ver­balen Unter­stüt­zungen des Alex­ander-Lehrers lassen die dafür not­wendige ver­fei­nerte Wahr­nehmung für diese Pro­zesse und die Ver­än­derung unmit­telbar ent­stehen.

Die Methode trägt zur Arbeits­ge­sundheit bei, Spannung und Stress kann vor­ge­beugt werden, damit die Arbeit leichter bleibt und (wieder) mehr Spaß macht. Durch eine Gelöstheit und mehr Fle­xi­bi­lität wird lang­fristig auch die Kontakt- und Bezie­hungs­fä­higkeit gestärkt, was beruf­lichen wie pri­vaten Begeg­nungen glei­cher­maßen zugute kommt.

Die Erfahrung von "primary movement", dass uns unser volles Potential wieder zur Ver­fügung steht, möchte ich jedem/​jeder, die daran inter­es­siert ist, ermög­lichen. Dafür könnte eine Ver­an­staltung von ein- bis zweimal 60 Minuten im Einzel- oder Grup­pen­setting einen kurzen Ein­blick geben. Eine inten­sivere Aus­ein­an­der­setzung mit der Methode ist für deren Anwendung natürlich hilf­reich.

Ich freue mich auf ein gemein­sames For­schen und Lernen mit Ihnen!